Ideenmesse 2026
Es erwarten Euch spannende Fortbildungen und ein vielfältiges Messeangebot. Abgerundet wird das Programm durch den Austausch mit anderen Weltladen-Engagierten. In diesem Jahr steht das Thema „Frauen, Macht und Fairer Handel“ im Mittelpunkt der Ideenmesse. Auch die Aussteller, die Euch an ihren Messeständen erwarten, rücken ihre Produkte entsprechend in den Fokus.
Programm-Highlights
Freitag, 04. September:
- 12:00–13:30 Uhr: Walk and Talk: „Frauen im Fairen Handel“
- 14:00–18:00 Uhr: Fair-Handels-Messe mit 16 Ausstellern & Informationsstände
- 18:30–20:00 Uhr: Podiumsdiskussion „Empowerment ist nicht genug – Starke Frauen, schwache Strukturen?“
Samstag, 05. September:
- 10:00–15:00 Uhr: Fair-Handels-Messe mit 16 Ausstellern & Informationsstände
- 10:30–11:30 Uhr: Messerundgang „Frauen im Fairen Handel“
- 11:30–13:00 Uhr: Vortrag „Faire Frauenpower in Südafrika“
- 14:00–15:30 Uhr: Austauschrunde „Best Practice im Weltladen: Zukunftsfähigkeit & Professionalisierung“
Teilnahme & Anmeldung:
- Messebesuch: Kostenlos, keine Anmeldung nötig (ohne Verpflegung).
- Fortbildungen inkl. Verpflegung: 20,00 € pro Tag (Anmeldung erforderlich bis 28. August 2026). Anmeldelink: Hier klicken
Eine Veranstaltung von Weltläden in Hessen e.V.
05. September 2026, 11:00 – 17:00 Uhr | Online
Just Fashion Werkstatt: Mode als Machtfrage – intersektionale Perspektiven
Modul #04 | Online
Mode als Machtfrage – intersektionale Perspektiven
Mode ist Ausdruck und Verstärker gesellschaftlicher Machtverhältnisse entlang von Geschlecht, Klasse, Herkunft, Körpern und globalen Ungleichheiten. Dieses Modul nimmt die Modebranche aus einer macht- und systemkritischen sowie postkolonialen Perspektive in den Blick und fragt danach, wer im globalen Modesystem sichtbar ist, wessen Arbeit unsichtbar bleibt und wer von bestehenden Strukturen profitiert. Wir beleuchten welche historischen und aktuellen Machtverhältnisse Produktionsketten, Arbeitsbedingungen, Schönheitsideale und Konsummuster prägen. Dabei setzen wir uns mit Formen von Ausbeutung, Exklusion und Umweltzerstörung auseinander und untersuchen ihre systemischen Ursachen.
Teile des Moduls werden von internationalen Referierenden auf Englisch gestaltet.
Zielgruppe: Interessierte Menschen (ohne und mit Vorwissen) und Multiplikator*innen
Ablauf
11.00 Uhr
Einführung
Nadja Ahmad, Ev. Akademie Hofgeismar & Madeleine Schütz, Sozialer Friedensdienst Kassel e.V.
11.30 Uhr
Postkoloniale Perspektiven auf Fast Fashion
Dr. Tania Mancheno, Universität Hamburg
13.00 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr
Wer hat Macht? Rollen in der textilen Lieferkette
Nadja Ahmad, Ev. Akademie Hofgeismar & Madeleine Schütz, Sozialer Friedensdienst Kassel e.V.
15.00 Uhr
Systemkritische Perspektiven auf das Modesystem
Hamza Cherif Douezzan, The Anou, Kunsthandwerkskollektiv Marokko
16.30 Uhr
Abschluss
Nadja Ahmad, Ev. Akademie Hofgeismar & Madeleine Schütz, Sozialer Friedensdienst Kassel e.V.
17.00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Kosten für die Einzelveranstaltung
Standardbetrag 10,00 €
Ermäßigter Betrag 5,00 € (falls Du finanziell eingeschränkt bist)
Unterstützungsbetrag 15,00 € (falls Du mehr geben kannst)
Anmeldung
Klicken Sie hier um sich anzumelden.
Eine Veranstaltung der Evang. Akademie Hofgeismar
Filmvorführung “une île et une nuit” (OV)
Wie kann man die Flucht aus dem ökozidalen, kapitalistischen System produktiv denken? Egal ob Geflüchtete aus Subsahara-Afrika oder ehemalige Büroangestellte aus europäischen Großstädten, alle haben ihre Motive aus diesem destruktiven System auszusteigen und gemeinsam ein queeres neues Leben mit einem positiven Verhältnis zur Umwelt aufzubauen.
Der Film „Une île et une nuit“ des Kollektivs Pirates des Lentillères ist ein einzigartiges Dokument über die französische radikale Szene rund um die „Zads“ (zones à defendre) und die Freude am Kampf für ein besseres Leben im Klimakollaps. Geschossen in elf Sprachen ohne Untertitel durfte jede beteiligte Person ihre persönliche Geschichte erzählen und verwirklichen. Herausgekommen ist ein surrealistisch, teilweise fast kindlich lustiges Piratenepos über den Kampf gegen Großkonzerne und für den Erhalt von Boden, welches eine jede Person auf somatisch, vorsprachliche Weise mitreißt. Der Film wurde ohne Hierarchien und Führung, als Teil der in der ZAD des Quartier Libre de Lentillières in Dijon regelmäßig abgehaltenen Assemblies gemeinsam verwirklicht und ist in Machart wie in Sujet ein lebendiges Dokument wieviel mehr Kultur, Freude und Ermächtigung durch commoning entstehen kann. Ohne Budget und trotzdem auf 16mm gedreht zeigt der Film eindrücklich, dass Kultur jenseits kapitalistischer Vereinnahumg viel lebendiger sprießt und sich in den kollektiven Kampf für das (Über)leben organisch einschreiben kann.
Eine Veranstaltung von GoodCrowd
Vortrag Fairer Handel in Südafrika
Wir laden euch herzlich ein zu inspirierenden Einblicken in das Leben und Arbeiten südafrikanischer Fair-Handels-Produzent*innen.
Im September 2024 konnte unsere Kollegin Christina Schlag als Teil einer kleinen Reisegruppe von Fair-Handels-Engagierten verschiedene Kooperativen und Organisationen in der Kap- Region und darüber hinaus besuchen. Die 3-wöchige Reise ermöglichte intensive Einblicke in das Leben und Arbeiten der Menschen vor Ort und direkten Austausch mit denjenigen, die die Produkte fertigen, die wir in unseren Weltläden verkaufen. Wie sieht ihr Lebens- und Arbeitsalltag aus? Welchen Nutzen bringt der Faire Handel mit sich und welche Herausforderungen bleiben?
Vom Rooibostee der Kooperative Heiveld zu kunstvollen Keramiken von Isuna und handbemalten Kerzen von Kapula spannt sich der Bogen aus den Bereichen Lebensmittel und Kunsthandwerk.
Veranstalter: nicht feststellbar
Interkulturelle Woche Frankfurt 2026
Wir möchten Euch herzlich einladen, Euch an der Interkulturellen Woche Frankfurt 2026 zu beteiligen. Sie findet vom 24. September bis zum 4. Oktober 2026 statt. Die Frankfurter IKW steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Frankfurt in Szene – Stimmen des Zusammenlebens“.
Veranstaltet wird die Frankfurter IKW 2026 in diesem Jahr von El árbol que crece e.V., mit finanzieller Unterstützung des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) der Stadt Frankfurt am Main.
Afrika neu denken 2026
Völkerrecht am Ende? Afrikanische Strategien und Ressourcen für eine Zukunft jenseits des Imperialismus
Kriege, wirtschaftlicher Druck und das brüchig werdende Völkerrecht prägen unsere Gegenwart.
Während globale Machtverhältnisse neu ausgehandelt werden, stellt sich die Frage: Welche Rolle spielt Afrika in dieser sich wandelnden Welt – und welche eigenen Wege eröffnen sich?
Afrika verfügt über enorme materielle, intellektuelle und kulturelle Ressourcen. Die Konferenz fragt, wie diese Potenziale gemeinsam genutzt werden können – für mehr Selbstbestinmung und eine gerechtere globale Zukunft.
Für wen ist die Konferenz?
Für Menschen aus der afrikanischen Diaspora, Engagierte in Solidaritätsarbeit sowie alle, die Afrika jenseits gängiger Narrative verstehen wollen.
Was erwartet Sie?
Impulse, Diskussionen und Begegnungen – mit neuen Perspektiven auf globale zusammenhänge und afrikanische Zukunftsentwürfe.
Denken Sie mit uns Afrika neu.
Kooperationspartner*innen:
Aba e. V.
Atrium e.V.
Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen
Evangelische Akademie Hofgeismar
Evangelische Studierendengemeinde ESG
KONE e. V.
Le Chantier – Afrikawerkstatt e. V. Maisha e.V.
medico international
Meine Welt e. V.
pendaKenia e. V.
Projekt Moses Jugend- und Sozialwerk e.V.
Ubuntu Haus
Uthukumana Afrika e. V.
Werkstatt Ökonomie e.V.
Zentrum Oekumene
Montag, 31.10.2026 | 10:00 -16:00 Uhr | Kirchähr | Jugendbildungsstätte Karlsheim Kirchähr
Sambia im Wandel? Einblicke in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft
Wer Sambia und seine Menschen besser verstehen möchte, braucht einen klaren Blick auf die aktuellen Entwicklungen und ihre Hintergründe. Dr. Boniface Mabanza (Werkstatt Ökonomie) ordnet die Entwicklungen ein und diskutiert mit Sambia-Kennern wie Laien über die Zukunft partnerschaftlicher Zusammenarbeit und entwicklungspolitischen Engagements.
Anmeldung: s.kloidt@bistumlimburg.de
Eine Vernstaltung von Bistum Limburg, Weltkirche
Mittwoch, 02.12.2026, 19:00 -21:00 Uhr | Frankfurt, Haus am Dom, Domplatz 3
Mut-Macherinnen: Frauen stärken. Hoffnung schenken.
Gewalt beherrscht das Leben vieler Frauen in Lateinamerika. Die UN-Wirtschaftsorganisation für Lateinamerika und die Karibik hat mehr als 19.000 Femizide in den vergangenen fünf Jahren gezählt. Mit den Partnerinnen vor Ort schafft Adveniat Netzwerke der Solidarität, damit Frauen ihre Rechte einfordern und selbstbestimmt Perspektiven für sich und ihre Familien entwickeln können.
Wie Frauen in Lateinamerika und Deutschland gestärkt und empowert werden können, darüber wird an diesem Abend mit den Referentinnen Schwester Marta Iris López (Adveniat – Partnerin, Honduras) und Inés Klissenbauer (Adveniat – Referentin) diskutiert.
Eine Veranstaltung von Bistum Limburg, Weltkirche, mit dem Hilfswerk Adveniat