Veranstaltungen

Donnerstag, 09. April 2026, 19:00 Uhr | Ökohaus, Kasseler Straße 1a, Frankfurt/Main

Krieg im Iran – Was passiert im mittleren Osten?

Diskussion mit:

Gudrun Krämer, Islamwissenschaftlerin und Historikerin, Autorin zahlreicher Bücher, zuletzt: „Lokale Moderne. Agency, Austausch und die Entstehung des modernen Mittleren Ostens“

Kristian Brakel, Leiter des Libanon-Büros für den Mittleren Osten der Heinrich-Böll-Stiftung

Rainer Hermann, Journalist, Autor des gerade erschienenen Buches „Die Zerstörung des Nahen Ostens. Trump, Netanjahu, die Hamas und die neue Ordnung des Schreckens“

Moderation: Bruno Schoch, Friedens- und Konfliktforscher, Peace Research Institute Frankfurt (PRIF)

Ende Februar griffen die USA und Israel den Iran an. Die politische und militärische Führung des Landes wurde getötet, aber schnell ersetzt. Das Regime scheint nach wie vor fest im Sattel zu sitzen und hat die Repression weiter verschärft. Zudem hat der Iran im Gegenzug nicht nur Israel angegriffen, sondern auch zahlreiche arabische Nachbarstaaten und mit Zypern auch ein EU-Mitglied. Auch im Libanon sind mittlerweile heftige Kämpfe im Gange. Die Folgen sind katastrophal: Eine unbekannte Zahl von Toten, im Libanon und im Iran eine in die Hunderttausende gehende Zahl von Binnenflüchtlingen, die Blockade der Straße von Hormus sowie drastische, noch kaum absehbare Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.

In der Golf-Region greift der Iran sowohl militärische als auch wichtige zivile Ziele an: amerikanische Militärbasen, Einrichtungen des Tourismus, Flughäfen, Öl- und Erdgasraffinerien. Das NATO-Mitglied Türkei wurde beschossen und die Hisbollah, der militärische Arm des Irans im Libanon, liefert sich schwere Gefechte mit israelischen Streitkräften.

In dieser Veranstaltung wollen wir eine Reihe von Fragen diskutieren: Welche Ziele verfolgen die USA? Und welche hat Israel? Welche Folgen hat Trumps Krieg für den Iran und seine unmittelbare Umgebung? Wird er sich auf den gesamten Mittleren Osten ausweiten? Wie verschieben und destabilisieren sich die Machtkonstellationen in der Region? Droht ein zweites Syrien mit den entsprechenden Flüchtlingsbewegungen? Und nicht zuletzt: Wie verändert dieser Krieg die Beziehungen unter den Großmächten, etwa im Blick auf die Ukraine?

 Kooperationsveranstaltung Heinrich-Böll-Stiftung mit der Ökohaus Stiftung Frankfurt



Montag, 13. April 2026 (18:00) |  Cinéma am Roßmarkt, Roßmarkt 7, 60311 Frankfurt am Main

Kinovorführug der Doku „On the Border – Europas Grenzen in der Sahara“ (OmU)

Österreich 2024; Regie: Gerald Igor Hauzenberger, Gabriela Schild
Wichtiger Hinweis: FSK 18/Keine Jugendfreigabe

In einer kleinen Stadt am Rande der Sahara testet die Europäische Union neue Grenz- und Überwachungskonzepte, um große Migrationsbewegungen 1000 km vor dem Mittelmeer zu stoppen. Ein innovatives Entwicklungsprojekt für Afrika oder eine geopolitische Maßnahme, um eine neue Flüchtlingskrise in Europa zu verhindern?

Die Stadt Agadez in Niger galt jahrzehntelang für viele Migrant*innen und Geflüchtete als Tor nach Europa. Zwischen 2015 bis 2023 war der Niger wichtigster Partner der EU gegen illegale Migration nach Europa und die Karawanenstadt Agadez so etwas wie die letzte EU-Außengrenze, am Südrand der Sahara.  Wie Agadez ins Zentrum geopolitischer Interessen geriet und im Chaos versank und was das Scheitern politischer Versprechen mit den Menschen vor Ort machte, erzählt der Dokumentarfilm „On the Border – Europas Grenzen in der Sahara“.

Die Filmemacher*innen Gabriela Schild und Igor Hauzenberger haben über 5 Jahre die Entwicklungen vor Ort mit der Kamera eingefangen, herausgekommen ist ein bildstarkes Porträt einer Stadt am Scheideweg. (Quelle: „Titel, Thesen, Temperamente“)

Eine Veranstaltung der Arthouse Kinos Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und der OMAS GEGEN RECHTS.


Dienstage 14./21./28.  April 2026 (18:00 – 21:00) | Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt

Totalitäre Propaganda – Dreiteiliges Seminar
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Totalitäre Propaganda folgt immer dem gleichen doppelten Versprechen auf Gewalt: Sei Teil der Gewalt oder werde zertreten. Ausgehend von Siegfried Kracauers posthum erschienener Propagandatheorie analysieren wir aktuelle und historische Beispiele und zeigen, wie autoritäre Bewegungen Angst, Loyalität und ein künstliches Gemeinschaftsgefühl erzeugen. Durch den Vergleich verschiedener Epochen lässt sich erkennen, dass sich die Mechanismen kaum verändern, wohl aber ihre medialen Erscheinungsformen.

14. April (Vom Stalinismus zum Putinismus – Russische Propaganda)
21. April 2026 (Vom großen Sprung zur KI – Chinesische Propaganda)
28. April (Armageddon Propaganda der Evangelikalen Rechten)

Eintritt frei | Bitte anmelden: hausamdom@bistumlimburg.de

Eine Veranstaltungsreihe von Haus am Dom


Dienstage 14./21./28 April/5. Mai 2026 | Evangelische Akademie Frankfurt | Onlineveranstaltung 16.00 – 17.00 Uhr

Blickwechsel Sudan (1/4)
Die deutsche Verantwortung und Berichterstattung

Kurzvortrag und Diskussion
Der Bürgerkrieg im Sudan ist eine der größten humanitären Krisen. Millionen Menschen sind auf der Flucht, hungern und leiden – und doch dringt nur wenig davon zu uns durch. Warum bleibt der Konflikt in unseren Nachrichten weitgehend unsichtbar, während andere Konflikte Schlagzeilen machen? Welche historischen, politischen und medialen Mechanismen verbergen die Dramatik dieser Krise? Und welche lokalen wie internationalen Initiativen setzen sich für Frieden und eine stabile Zukunft ein? In vier kompakten Onlineveranstaltungen nehmen wir die Hintergründe des Krieges und seine Folgen mit Gästen aus Wissenschaft, Medien und Hilfsorganisationen in den Blick. Die Veranstaltungsreihe lädt dazu ein, genauer hinzusehen und zu verstehen, warum der Sudan uns etwas angeht.

Weitere Termine in der Reihe „Blickwechsel Sudan“ am 21. April (Die Vergangenheit und Gegenwart des Konflikts), 28. April (Der Blick der Menschen im Land) und 5. Mai 2026 (Den Frieden im Blick).
Bitte registrieren Sie sich hier, um die Zugangsdaten zu allen vier Onlineveranstaltungen zu erhalten.

Teilnahme kostenfrei. Anmeldung erforderlich unter evangelische-akademie-de.zoom.us

Referierende:
Roman Deckert, Sudan- und Südsudan-Analyst, Media in Cooperation and Transition (MiCT)
Dr. Lutz Mükke, Journalist und Autor

Leitung und Moderation:
Dr. Helge Bezold, Theologischer Studienleiter, Evangelische Akademie Frankfurt
Michael Nann, Studienleiter Politik und Gesellschaft, Evangelische Akademie Hofgeismar
Dr. Max Oliver Schmidt, Studienleiter Migration und Europa, Evangelische Akademie zu Berlin

Kooperation: Evangelische Akademie Hofgeismar, Evangelische Akademie zu Berlin, Evangelische Akademie Frankfurt


Mi 15. April 2026, 19:00–20:30 Uhr | Frankfurt, Haus am Dom, Domplatz 3

US-Politik unter Trump 2
Folgen für die globale Gesundheitsversorgung und -politik

Podiumsgespräch  Eintritt 9€/7€

Der US-Austritt aus der WHO und Kürzungen bei USAID haben weitreichende Folgen für
die globale Gesundheitsvorsorge und Entwicklungshilfe. In der Veranstaltung werden die
Auswirkungen auf die Gesundheitszusammenarbeit, medizinische Versorgung sowie die
Rolle des Pandemievertrags thematisiert.

· PD Dr. Peter Tinnemann,
Leiter Gesundheitsamt Frankfurt
· Dr. Andreas Wulf MD,
Medico International e.V.

Kooperation: ·Haus am Dom, Medico International e.V.


Samstag, 18.4.2026, 16-18 Uhr | Frankfurt/Main – medico-Haus, Lindleystr. 15

Indigener Widerstand in Cauca/Kolumbien –
Kaffeeproduktion und solidarischer Handel als Alternative zur illegalen Kokainwirtschaft

Solidarische Wirtschaft als Gegenmodell zur Drogenökonomie – der Kampf indigener Gemeinden in Kolumbien und die Rolle der Konsumländer

Die indigenen Gemeinden im Südwesten Kolumbiens – organisiert im Indigenen Regionalrat des Cauca (CRIC;  www.cauca-indigena.de) – kämpfen seit Jahrzehnten gemeinsam für ihr Land, ihre Selbstbestimmung und ihre kollektiven Rechte. Dieses Engagement hat den CRIC zu einer zentralen Stimme für Frieden und soziale Gerechtigkeit gemacht. Gleichzeitig sind die Gemeinden von der Gewalt bewaffneter Gruppen und der Drogenwirtschaft bedroht. Um dieser Situation zu begegnen, setzen sie auf eine gemeindebasierte Wirtschaft und stärken ihren zivilen Widerstand.

Wie ist diese Situation mit dem internationalen Drogenhandel und der deutschen Drogenpolitik verknüpft? Wie hängt unser Kaffeekonsum mit der Produktion von Kokain in Kolumbien zusammen? Was sind solidarische und transnationale Antworten auf illegale Ökonomien und ihre Gewalt?

Nini Daza, Oberste Rätin des CRIC, und Manuel Bustos von der indigenen Kaffeekooperative CENCOIC sprechen über die Herausforderungen der Gemeinden und die Alternativen, die sie aufbauen. Vertreter*innen des Andenbüros der Rosa Luxemburg Stiftung und des Kaffeekollektivs Aroma Zapatista, das den Kaffee der CENCOIC in Deutschland vertreibt, skizzieren, was die Probleme und Lösungen der indigenen Gemeinden mit dem Welthandel und mit Deutschland zu tun haben.

Es findet eine Simultandolmetschung Deutsch-Spanisch und Spanisch-Deutsch statt.

Referent*innen:

Nini Jhoanna Daza ist in der Amtsperiode 2025-27 Mitglied der neunköpfigen Consejería Mayor des Indigenen Regionalrats des Cauca (CRIC). Die einzige Frau in diesem obersten Gremium des CRIC kommt aus dem indigenen Selbstverwaltungsgebiet La Concepción. Dort war sie sechs Jahre lang als Gouverneurin und Rätin tätig. Ihre Familie baut Kaffee an.

Manuel Bustos ist Agraringenieur und Koordinator der Abteilung Eigene Wirtschaft in der Indigene Zentralkooperative des Cauca (CENCOIC). Darüber hinaus ist er Mitarbeiter von Ermes Pete, indigener Parlamentsabgeordneter und Teil der Koalition „Pacto Historico“ des aktuellen Präsidenten Gustavo Petro.

Belén Cevallos kommt aus Ecuador und arbeitet im Andenbüro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Quito. Sie hat Kommunikations- und Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Gender studiert.

Karin Gabbert leitet das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Quito/Ecuador, von wo aus auch die Arbeit in Kolumbien, Venezuela und Bolivien geleitet wird. Sie ist Soziologin.

Martin Mäusezahl arbeitet im Kaffeekollektiv Aroma Zapatista, das solidarischen Kaffeehandel mit der zapatistischen Bewegung aus Mexiko und der indigenen Bewegung des Cauca betreibt.

Kooperationsveranstaltung: Rosa Luxemburg Stiftung, Kaffeekollektiv Aroma Zapatista und lokale Bündnispartner*innen (u.a. medico)


Fashion Revolution Week 2026

Vom 18. bis 25. April wird Darmstadt wieder zum lebendigen Schauplatz der Fashion Revolution Week – acht Tage voller Inspiration, Austausch und Engagement für eine Mode, die Menschen und unseren Planeten respektiert. Du bist herzlich eingeladen, Teil dieser Bewegung zu werden!

Warum das wichtig ist? Hinter jedem Kleidungsstück steckt eine Geschichte. Viel zu oft ist sie geprägt von Ausbeutung, Umweltzerstörung und Ungerechtigkeit. Spätestens seit dem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesh im Jahr 2013 mit 1.135 Toten und 2.500 Verletzten wissen wir, welchen Preis viele Menschen für die Herstellung unserer Kleidung zahlen. Die  Veränderung beginnt bei uns: unser Konsumverhalten im globalen Norden beeinflusst, wie und unter welchen Bedingungen Kleidung produziert wird. Ob durch bewussten Konsum, Reparieren, Tauschen oder Upcycling – wir alle können Teil der Lösung sein.

Freu dich auf Film, Workshops, Kleidertausch, Quiz und mehr – und entdecke, wie auch du eine Modewelt mitgestalten kannst, die Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt stellt.

Sei dabei, lass dich inspirieren und finde heraus, was hinter deiner Kleidung steckt.

Alle Infos & das Programm:
www.fashion-revolution-darmstadt.de


Mittwoch, 22. April 2026 (19:00) | Denkbar, Spohrstr. 46a, Frankfurt am Main

Venezuela: Zwischen Hoffen und Bangen
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So, wie man glaubte, dass Kriege in Europa der Vergangenheit angehören, hielt man auch die Ära militärischer Interventionen der USA in Lateinamerika für überwunden. Bis die Trump-Administration zu Jahresbeginn zum Schlag gegen Venezuelas autoritäres Regime ausholte, indem sie Präsident Maduro entführte. Viele Venezolaner haben dieses Ereignis bejubelt, doch drei Monate danach scheint die Freude großenteils verflogen. Was hört man aus dem Land? Wie ist die Stimmung in der Bevölkerung? Hat die Repression nachgelassen? Spürt man eine Verbesserung der Versorgungslage? Und wie schauen die Millionen von Geflüchteten auf die Entwicklung in ihrem Land?
Hierüber sprechen wir mit zwei Venezolanern. Jesús Renzullo ist Doktorand am Institut für Lateinamerika-Studien (ILAS) am German Institute for Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg, und Julián Ferrín, der als Entwicklungsökonom arbeitet, ist Vizepräsident des vor 10 Jahren gegründeten gemeinnützigen Vereins Pro-Venezuela.

Eine Veranstaltung von Deutsch-Ibero-Amerikanische Gesellschaft


ONLINE | Montag, 27.4.2026, 20-21 Uhr

Anmeldung und weitere Infos hier: https://fb.me/e/6Lqg4uS0l

Ist möglicherweise eine Grafik von Text „AgR RheinMain Themenabend IST DAS BGE EIN MITTEL GEGEN DEN RECHTSRUCK? -Bedingungsloses Grundeinkommen statt rechter Spaltung -These: Soziale Sicherheit entzieht Rassismus den Nährboden! -Zentrale Pros aus antirassistischer Perspektive 27.4.| 20-21 Uhr Referent: Referent: Eric Manneschmidt (BGE-Aktivist) Bitte anmelden per E-Mail an agr-theinmain@gmx.de STOPPT DIE AFD“


Samstag, den 9. Mai 2026, 9:30 – 15:00 Uhr | Haus am Dom, Domplatz 3 • 60311 Frankfurt

Im Haus der Gefühle
Zur Innenseite unserer Weltbeziehungen

Der gesellschaftliche Zusammenhalt bröselt, die globalisierte Welt  fragmentiert sich. Wir leben in polarisierten, spalterischen, kriegerischen und gewaltvoll-angstgeprägten Zeiten. Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern globale Lösungen, während paradoxerweise der Nationalismus ein Comeback feiert.

Die liberalen Demokratien bewegen sich in fundamentalen Krisen. Ein neues autoritäres Denken macht sich breit; neue Faschismen treten auf und zerreißen unser Zusammenleben; die Ökokatastrophen galloppieren quasi uneingeschränkt und befördern verstärkte Ausbeutung und Gewalt in unserer imperialen Lebensweise. Antidemokraten propagieren erfolgreich neue fundamentalistische Projekte, verabschieden demokratische Errungenschaften und sprinten rückwärtsgewandt in die fossilistische Falle. Harald Welzer hält dagegen. Der Sozialpsychologe entwickelt neu eine Theorie eines guten Zusammenhaltes und von lebensdienlichen Orten, die Sicherheit, Zukünfte und Vertrauen eröffnen. Er zeigt Wege auf, die nötige sozialökologische Transformation neu und anders anzugehen. Ein zutiefst demokratisches Aufbegehren in bekannter intellektueller Schärfe.

Welzer präsentiert sein neuerliches Zukunftsdesign in eine transformierte Zukunft, der Pianist Malvani illustriert seine Darlegungen und Erkenntnisse mit klassischen Musikstücken.

Mit:

· Prof. Dr. Harald Welzer, Sozialpsychologe, Potsdam, Direktor FUTURZWEI-Stiftung
· Puschan Mousavi Malvani, Pianist/ Geiger, Frankfurt

Kooperation: Katholische Akademie Rabanus Maurus, Christians for Future

Kosten: 29 €/ 19 € erm.

Ticketkauf: via AD-Ticket HIER
und im Vorverkauf an der Rezeption im Haus am Dom. Restkarten an der Tageskasse.

Digital können Sie die Veranstaltung zeitgleich kostenfrei auf dem
Youtube- Kanal des Haus am Dom verfolgen und diese ist dort auch
späterhin kostenfrei abrufbar: Zum Live-Stream gelangen Sie HIER


19. bis 21. Mai 2026DFF- Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Schaumainkai 41,  Frankfurt am Main

28. Filmtage Globale Perspektiven

Filmprogramm & Gäste

Die Filme zeigen den Teilnehmenden der Veranstaltung Wege auf, politische und soziale Themen des Globalen Südens zu vermitteln. Zugleich fördern sie einen reflektierten Umgang mit Bildern in der Film- und Bildungsarbeit. Die Gespräche mit Filmschaffenden und Expert:innen sollen dazu anregen, komplexe Zusammenhänge etwa von Globalisierung, internationalen wie regionalen Konflikten und Folgen des Klimawandels differenziert zu denkenDieses Jahr stehen Widerstand u. a. in Lateinamerika und Geschlechtergerechtigkeit im Mittelpunkt des Filmprogramms. Am 20. Mai 2026 findet um 18.00 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt ein Panel statt: Medien Macht und Widerstand: Bilder aus dem Iran u. a. mit dem Filmemacher Jafar Najafi, im Anschluss die feierliche Verleihung des Filmpreis Globale Perspektiven. Das Filmprogramm geht Ende April online.

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Rahmenprogramm

Doch wie lässt sich eine vielfältig aufgestellte Film- und Bildungsarbeit realisieren, wenn die in Deutschland/AT/CH produzierten und vertriebenen Filme überwiegend eurozentrisch geprägt sind? Die Filmtage bieten mit Rahmenveranstaltungen einen Dialog mit den Filmschaffenden, bei dem Netzwerktreffen AG Globale Perspektiven im Film, dem Werkstattgespräch „Gemeinsam Filme gestalten“ zu internationalen Koproduktionen zwischen Kreativen aus deutschsprachigen Ländern und dem Globalen Süden und einer Masterclass des Dokumentarfilmemachers Robert Krieg. Der Filmemacher Peter Heller präsentiert zum Thema Dekolonisierung seine nun zugängliche Filmdatenbank „Afrikas Zeugen“: eine Sammlung von Gesprächen mit Zeitzeug:innen der deutschen Kolonialzeit, die er in den 1970er- bis 1990er-Jahren in Kamerun, Namibia und Tansania geführt hat.

Mehr

Die Filmvorstellungen des Tagesprogramms sowie die Rahmenveranstaltungen sind kostenfrei. Abend- und Schulvorstellungen für angemeldete Teilnehmende im DFF: 5,00 Euro (ermäßigt).

Anmeldung 

Eine Veranstaltungsreihe vom Team der Filmtage Globale Perspektiven