Veranstaltungen

 


Kochen, bewusst genießen, lokale Schätze erleben – Klimagourmet feiert zum achten Mal nachhaltigen Genuss und Klimaschutz. Das Programm liefert über vierzig Aktionen in Frankfurt Rhein-Main und im Netz mit ganz unterschiedlichen Formaten – vom virtuellen Koch-Workshop, über die Online-Diskussion und Radtour bis zum klimafreundlichen Menü. Die Themenvielfalt umfasst unter anderem urbanes Gärtnern, regionale Lebensmittel, Zero Waste sowie vegane und vegetarische Kost. Auch die Welt der Bienen, Pilze, Kräuter und hessische Gaumenfreuden gehören zu den Inhalten.

Informationen über die Sicherheitsmaßnahmen in Bezug auf COVID-19 sind dem Online-Programm und der Facebook-Veranstaltung zu entnehmen.

Infos zum Programm:
klimagourmet.de/veranstaltungen/klimagourmet-2-1


 


Mo., 27.09.2021 | 16.00h – 20.30h | Haus am Dom | Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Konferenz Afrika Neu Denken: „Beyond the Museum: Keine Restitution ohne Reparation. Keine Reparation ohne Rehabilitation.“

Der Kampf für Gerechtigkeit angesichts der kolonialen Verbrechen der Bundesrepublik dauert an. Die Ausbeutung und Vernichtung der Körper und des Lebens und der Kolonialisierten gingen einher mit dem Raub von „Kulturgütern“ und Gebeinen, deren überwältigende Mehrheit bis dato nicht restituiert wurde.

Afrika Neu Denken möchte dazu beitragen, die Auseinandersetzungen, um geraubte „Objekte“ von Kulturalismus und Folklorismus zu befreien. Stattdessen müssen sie in einen Kontext gestellt werden, der für die vergifteten Afrika-Europa Beziehungen heilsam sein kann: Reparationen und Rehabilitation sind angesichts gebrochener Traditionen, gefährdetem Wissen und negiertem Subjektsein unerlässlich.

Anmeldung per Email: hausamdom[at]bistmlimburg.de

Veranstalter:innen: KASA (Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika), Nepali Samaj e.V., medico international, EPN Hessen, Zentrum Oekumene (evang. Kirche in Hessen und Nassau) und Haus am Dom.


Sa., 02.10.2021 | 15.00h – 18.30h | Katholische Kirchengemeinde St. Josef Frankfurt am Main Eichwaldstr. 41, 60385 Frankfurt am Main

Workshop: „Vivir Bien / Buen Vivir / Gutes Leben“

Was bedeutet ‚Gutes Leben‘? Und was hat nachhaltige Entwicklung mit dem Globalen Süden zu tun? Mit diesem Workshop möchten wir einen Blick über den Tellerrandermöglichen und zeigen, inwiefern das Thema Nachhaltigkeit mit Süd-Nord-Beziehungen zusammenhängt. Wir werden einerseits kritisch analysieren, auf welche Weise der alltägliche Konsum mit Ressourcenextraktivismus (z.B. Kohle) und Land Grabbing in Ländern des Globalen Südens verbunden ist. Andererseits wollen wir uns von Ansätzen des Globalen Südens inspirieren lassen, die bereits im Hier und Heute in die Praxis umgesetzt werden. Im Vordergrund steht das Konzept des Sumak Kawsay – Vivir Bien, welches von indigenen Bewegungen Boliviens und Ecuadors als postkoloniale Alternative zum westlichen Fortschrittsgedanken entwickelt wurde. Der Workshop bietet einen Einblick in das indigene Verständnis von „Buen Vivir“, das u.a. die soziale und emotionale Seite, die zu einem guten Leben gehört, berücksichtigt. Wir lernen die Dankbarkeit für die „Mutter Erde“ als zentrales Element der andinen Kosmologie kennen und fragen danach, welche Impulse „Buen Vivir“ für die Suche nach suffizienten (genügsamen) Lebensstilen und Wirtschaftsweisen im Globalen Norden bieten kann.

Mehr lesen und  Anmeldung>>>

Veranstalter:in: EPN Hessen e.V.


Samstag, 23. Oktober 2021 von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr | Frankfurt a.M.
 Ev. Kirchengemeinde Johanniskirche

Mitgliederversammlung oikocredit Hessen-Pfalz
und Thementag „Gutes Geld für Gutes Leben“
Das Thema nachhaltige Geldanlage ist „en vogue“: Grüne Anleihen sprießen aus dem Boden, zunehmend ziehen sich Investor*innen aus der Kohleindustrie zurück und es gibt immer mehr nachhaltige Fonds. Reicht das, oder muss Gutes Geld mehr bewegen? Wie wirkt Gutes Geld im globalen Süden für eine gerechtere Welt? Was sind seine Grenzen?
Dr. Wolfgang Kessler ist Wirtschaftswissenschaftler und Journalist. Bis 2019 war er langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift Publik-Forum. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Wegen zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft auf ethischer Grundlage und wird uns seine Überlegungen zu diesen Fragen vorstellen.

Herzliche Einladung zum Thementag mit weiteren Impulsen aus der Arbeit von Oikocredit und der anschließenden Mitgliederversammlung.

Bitte melden Sie sich hier an.

Anmeldeschluss: Sonntag, 3. Oktober 2021

Bitte beachten Sie, dass in diesen Zeiten eine Teilnahme ohne Anmeldung nicht möglich ist.

Eine Veranstaltung von oikocredit – Förderkreis Hessen-Pfalz für Alle



Business & Human Rights
Wirtschaft & Menschenrechte

Veranstaltungsreihe vom 26. Mai bis 18. November 2021 | Online

Unternehmen stehen in der Verantwortung, die Menschenrechte zu achten. Wie dies in globalen Produktionsketten gelingen kann – darüber sind Wirtschaft, Zivilgesellschaft
und Politik seit Jahren im Gespräch. Reichen freiwillige Verhaltensregeln der Produzenten?
Braucht es verbindliche Vereinbarungen?
Kommen Sie in zwei unterschiedlichen Online-Formaten mit führenden Expert*innen über die Anforderungen an Unternehmen mit Blick auf die Menschenrechte, über deren Bedeutung im Kontext der Wirtschaft usw. ins Gespräch. Diskutieren Sie über wichtige Regelwerke und wie diese in wirtschaftliches Handeln integriert werden können. Reflektieren Sie ethische Orientierungspunkte, die darüber aufklären, was wir vernünftigerweise voneinander erwarten können.
Anmeldung und weitere Informationen >>>hier

Eine Veranstaltungsreihe der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Frankfurt, in Zusammenarbeit mit Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik – EBEN Deutschland e.V.
(DNWE) sowie der KEB Hessen


Und es gibt eine Reihe interessanter Videos von Veranstaltungen:
Hier eine sehr subjektive Auswahl an Links, die wir spannend finden:

Online-Reihe: Gesellschaft im Corona-Kapitalismus – Wie wollen wir arbeiten und leben?

3. Februar 2021, 19 bis 21.30 Uhr Bedingungsloses Wachstum und autoritäre Ökonomie – Wirtschaften wir uns in den Ruin?

3. März 2021, 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr Immer noch da: Klimakrise
Für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik!

23. März 2021, 19.00 bis 21.30 Uhr Geschlecht und Pandemie:
Sorgearbeit, öffentliche Daseinsvorsorge und Arbeitszeitpolitik der Zukunft

20.April 2021, 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr Wer zahlt die Corona-Zeche?
Sozial-ökologische Transformation lokal und global

Eine Online-Veranstaltungsreihe von DGB Frankfurt, IG Metall Frankfurt, ver.di Frankfurt und Haus am Dom


Veranstaltungsreihe 2020 „FairHandeln – AlternativHandeln“:
fair-ein e.V./Weltladen Bornheim/Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt

1. Veranstaltung (8.Juni 2020) „Immer mehr…und dann? Der Preis des Wachstums und Alternativen“: https://www.facebook.com/keb.frankfurt

Prof. Dr. Niko Paech befasst sich mit der Frage, wie sich trotz Begrenzung des Konsums zur  Schonung der Umwelt ein Maximum an Freiheiten erreichen lässt. Er stellt ein fünfstufiges Programm der Selbstbegrenzung vor.
Quelle: https://www.ludwig-erhard.de

2. Veranstaltung (3.Sept. 2020) Fairer Handel ist eine Alternative? …oder doch nur Handel mit anderen Mitteln?“:  www.facebook.com/keb.frankfurt

Steffen Weber, Geschäftsführer des Weltladen-Dachverbands, Mainz, entwickelt sechs Thesen zum Fairen Handel und seinen allgemein-politischen Voraussetzungen und Hintergründen und neuen Handlungsoptionen.

3. Veranstaltung (2. Oktober 2020): „Fast Fashion vs. Slow Fashion. Schnelllebige Trends in der Mode entschleunigen“:  www.facebook.com/keb.frankfurt

Dr. Judith Schühle, Kuratorin am Museum Europäischer Kulturen, Berlin, und Christine Moser-Priewich, Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (giz), Eschborn, zeigen die Grenzen der herkömmlichen, auf Konsum und Verbrauch festgelegten, unsere Märkte beherrschenden Fast Fashion auf und entwickeln Alternativen für den Modemarkt im  Konzept einer nachhaltigen, ressourcen- und menschenschonenden Slow Fashion.


FAIR FINANCE WEEK FRANKFURT | 9.-13. November 2020
>>>alle Abende  „zum Nachschauen“ unter:
http://www.fair-finance-frankfurt.de/programm.html


Heinrich-Böll-Stiftung:  Veranstaltungsreihe   #Krisengespräche:
https://www.youtube.com

Die Corona-Pandemie ist mehr als EINE Krise. Sie fächert sich vielmehr auf in eine ganze Reihe voneinander abhängiger Krisen. Sie ist eine Krise der Gesundheitssysteme, der Wirtschafts- und Sozialsysteme, und teilweise auch eine Krise internationaler Kooperation. Darüber hinaus droht sie weitere Krisen anzufeuern, weil sie Kapazitäten und Aufmerksamkeit auf sich konzentriert, die in anderen Politikfeldern fehlen. Die Risiken und Chancen der Pandemie betreffen also weitaus mehr als „nur“ die öffentliche Gesundheit. Politische und rechtliche Institutionen müssen dabei nicht nur dem Ausnahmezustand, sondern jetzt auch dem „New Normal“ entsprechen und dabei den Schutz der Grundrechte wahren.


erlassjahr.de:  Corona und die Schuldenkrise:
https://www.youtube.com
Der Coronavirus trifft uns alle – doch er trifft uns nicht alle gleich. Staaten im Globalen Süden stehen dabei vor besonderen Herausforderungen.

Faire Woche 2020  „Fair statt mehr“:
https://www.youtube.com

Was brauchen wir für ein gutes Leben? Was trägt der Faire Handel zum Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise bei? Bei der Fairen Woche 2020 dreht sich unter dem Motto „Fair statt mehr“ alles um das 12. UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltiger Konsum und Produktion.