Veranstaltungen

Online-Reihe
Gesellschaft im Corona-Kapitalismus – Wie wollen wir arbeiten und leben?

„Die Pandemie schafft neue Perspektiven für eine sozialere Wirtschaft und Gesellschaft“, so war während des ersten Lock-Down immer wieder zu vernehmen das Motto: Innehalten und Verändern! Innegehalten haben wir genug, jetzt stellt sich die Frage: Was müssen wir eigentlich verändern, da-mit es gerechter, sozial- und umweltverträglicher zugeht in unserer Gesellschaft?  

Dienstag, 20.April 2021 | 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr
Wer zahlt die Corona-Zeche? Sozial-ökologische Transformation lokal und global

Ulrike Herrmann, Tageszeitung

Stefan Körzell, DGB

Armin Paasch, Misereor

Die Corona-Pandemie trifft abhängig Beschäftigte und arme Menschen besonders hart. Die wirtschaftliche Existenz vieler ist bedroht oder sie haben ihre Arbeit bereits verloren. Aktuell federn Rettungspakete und unser Sozialsystem die krassesten ökonomischen Auswirkungen in Deutschland ab – und das ist richtig. Denn nur mit Investitionen Infrastruktur, Gesundheit, Bildung und mehr Personal in der öffentlichen Verwaltung wächst einerseits die Widerstandsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft gegen Krisenerscheinungen wie Corona. Anderseits ist der Investitionsbedarf schon vor Corona da gewesen. Den Wandel in der Arbeitswelt, getrieben von Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel bleibt auf der Agenda – hat die Pandemie vielerorts beschleunigt. In der EU und weltweit sind die ökonomischen und gesundheitlichen Folgen für die Menschen insbesondere dort viel brutaler, wo fragilere Sozialsysteme und Arbeitsrechtsregime bestehen. Corona als nationale wie globale Herausforderung rückt einmal mehr die Notwendigkeit nach mehr sozialer Gerechtigkeit in den Fokus der Politik – national wie global – und verlangt nach transnationalen Lösungen. Ein effektives Lieferkettengesetz kann hierbei ein Baustein sein.

Eine Online-Veranstaltungsreihe von DGB Frankfurt, IG Metall Frankfurt, ver.di Frankfurt und Haus am Dom


Fashion-Revolution-week-2021 vom 19.-25.4.2021Fashion Revolution Week Darmstadt | Aktionswoche 19.—25. April 2021

Eine Aktionswoche für faire und nachhaltige Mode

Am 23. April 2013 stürzte die Rana Plaza Textilfabrik in Sabhar, Bangladesch ein und forderte 1.136 Todesopfer. Acht Jahre später scheint immer noch keine Transformation und Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Sicht. Die Covid-19-Pandemie wirkt auch im Kontext der Textilen Lieferkette wie ein Brennglas. Einbehaltene Löhne, Union Busting, und Vernichtung von neu produzierter Ware sind nur einige Beispiele für die Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen und den Planeten. Darüber wird in der aktuell viel zu wenig gesprochen. Das möchten wir ändern.
„Kleider machen Leute“, aber wer macht unsere Kleidung? Unter welchen Bedingungen wird sie hergestellt und was bedeutet das für die Menschen in den Produktionsländern? Und wie können wir selbst aktiv werden?
Die Aktionswoche bietet meistens Online-Angebot, aber auch anderes.

Nähere Informationen unter www.fashion-revolution-darmstadt.de oder www.facebook.com/FashionRevolutionWeekDarmstadt/

Veranstaltungsübersicht mit Anmeldelink:

Di., 20.04. (16:30h), Darmstadt: Konsumkritischer Stadtrundgang

Di., 20.04. (19:30h), online Vortrag: Minimalismus im Kleiderschrank

Mi., 21.04. (18:30h), online Vortrag: Von Rana Plaza zu Covid-19: Textilarbeiter:innen in der Krise

Do., 22.04. (19:00h), online Lesung und Fachgespräch: Leute machen Kleider

Fr., 23.04. (19:30h), online Filmabend: The Conscience of Clothing – MODE.MACHT.MENSCHEN

Sa, 24.04. (10:30-14:30h), online Workshop: Wer.Macht.Kleidung

Sa., 24.04. (19:30h), online Filmabend:  Tausche T-Shirt gegen Hoffnung

So., 25.04. (14:30h), online Vortrag: Slow Fashion vs. Fast Fashion

 Eine Aktionswoche von:Unterstützer innen


Ausstellung:
Julia Krause-Harder: La Création du Monde

20. Mai—19. September 2021 | Dommuseum, Domplatz 1, Frankfurt  | Mi—Fr 10—17 Uhr; Sa, So 11—17 Uhr | 2€, ermäßigt 1€

„La Création du Monde“ (Die Erschaffung der Welt) ist eine über 200m² große Weltkarte aus unterschiedlichen Textilien. Die Collage in sieben Teilen wurde von Julia Krause-Harder (*1970) im Atelier Goldstein in einem zweijährigen Arbeitsprozess geschaffen. Mit ihrer Arbeit zeigt sie ihre Perspektive auf die Welt, in der sich tatsächliche und wünschenswerte Grenzverläufe bilden, wandelnde Regierungsformen und politische wie kulturelle Klimata aufeinandertreffen. Die verschiedenen Materialien sind eng verknüpft, verstrickt und vernäht. Unterschiedlichste Strukturen, Farben und Muster ergeben ein reliefartiges und fragiles Gebilde über die Buntheit der Welt.



Samstag, 24. April 2021 von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr | Frankfurt a.M.
 Ev. Kirchengemeinde Johanniskirche

⇒⇒VERSCHOBEN AUF SAMSTAG, 23. OKTOBER 2021⇐⇐
Mitgliederversammlung oikocredit Hessen-Pfalz
und Thementag „Gutes Geld für Gutes Leben“
Das Thema nachhaltige Geldanlage ist „en vogue“: Grüne Anleihen sprießen aus dem Boden, zunehmend ziehen sich Investor*innen aus der Kohleindustrie zurück und es gibt immer mehr nachhaltige Fonds. Reicht das, oder muss Gutes Geld mehr bewegen? Wie wirkt Gutes Geld im globalen Süden für eine gerechtere Welt? Was sind seine Grenzen?
Dr. Wolfgang Kessler ist Wirtschaftswissenschaftler und Journalist. Bis 2019 war er langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift Publik-Forum. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Wegen zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft auf ethischer Grundlage und wird uns seine Überlegungen zu diesen Fragen vorstellen.

Herzliche Einladung zum Thementag mit weiteren Impulsen aus der Arbeit von Oikocredit und der anschließenden Mitgliederversammlung.

Bitte melden Sie sich hier an.

Anmeldeschluss: Sonntag, 3. Oktober 2021

Bitte beachten Sie, dass in diesen Zeiten eine Teilnahme ohne Anmeldung nicht möglich ist.

Eine Veranstaltung von oikocredit – Förderkreis Hessen-Pfalz für Alle


Und es gibt eine Reihe interessanter Videos von Veranstaltungen:
Hier eine sehr subjektive Auswahl an Links, die wir spannend finden:

Veranstaltungsreihe 2020 „FairHandeln – AlternativHandeln“:
fair-ein e.V./Weltladen Bornheim/Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt

1. Veranstaltung (8.Juni 2020) „Immer mehr…und dann? Der Preis des Wachstums und Alternativen“: https://www.facebook.com/keb.frankfurt

Prof. Dr. Niko Paech befasst sich mit der Frage, wie sich trotz Begrenzung des Konsums zur  Schonung der Umwelt ein Maximum an Freiheiten erreichen lässt. Er stellt ein fünfstufiges Programm der Selbstbegrenzung vor.
Quelle: https://www.ludwig-erhard.de

2. Veranstaltung (3.Sept. 2020) Fairer Handel ist eine Alternative? …oder doch nur Handel mit anderen Mitteln?“:  www.facebook.com/keb.frankfurt

Steffen Weber, Geschäftsführer des Weltladen-Dachverbands, Mainz, entwickelt sechs Thesen zum Fairen Handel und seinen allgemein-politischen Voraussetzungen und Hintergründen und neuen Handlungsoptionen.

3. Veranstaltung (2. Oktober 2020): „Fast Fashion vs. Slow Fashion. Schnelllebige Trends in der Mode entschleunigen“:  www.facebook.com/keb.frankfurt

Dr. Judith Schühle, Kuratorin am Museum Europäischer Kulturen, Berlin, und Christine Moser-Priewich, Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (giz), Eschborn, zeigen die Grenzen der herkömmlichen, auf Konsum und Verbrauch festgelegten, unsere Märkte beherrschenden Fast Fashion auf und entwickeln Alternativen für den Modemarkt im  Konzept einer nachhaltigen, ressourcen- und menschenschonenden Slow Fashion.


FAIR FINANCE WEEK FRANKFURT | 9.-13. November 2020
>>>alle Abende  „zum Nachschauen“ unter:
http://www.fair-finance-frankfurt.de/programm.html


Heinrich-Böll-Stiftung:  Veranstaltungsreihe   #Krisengespräche:
https://www.youtube.com

Die Corona-Pandemie ist mehr als EINE Krise. Sie fächert sich vielmehr auf in eine ganze Reihe voneinander abhängiger Krisen. Sie ist eine Krise der Gesundheitssysteme, der Wirtschafts- und Sozialsysteme, und teilweise auch eine Krise internationaler Kooperation. Darüber hinaus droht sie weitere Krisen anzufeuern, weil sie Kapazitäten und Aufmerksamkeit auf sich konzentriert, die in anderen Politikfeldern fehlen. Die Risiken und Chancen der Pandemie betreffen also weitaus mehr als „nur“ die öffentliche Gesundheit. Politische und rechtliche Institutionen müssen dabei nicht nur dem Ausnahmezustand, sondern jetzt auch dem „New Normal“ entsprechen und dabei den Schutz der Grundrechte wahren.


erlassjahr.de:  Corona und die Schuldenkrise:
https://www.youtube.com
Der Coronavirus trifft uns alle – doch er trifft uns nicht alle gleich. Staaten im Globalen Süden stehen dabei vor besonderen Herausforderungen.

Faire Woche 2020  „Fair statt mehr“:
https://www.youtube.com

Was brauchen wir für ein gutes Leben? Was trägt der Faire Handel zum Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise bei? Bei der Fairen Woche 2020 dreht sich unter dem Motto „Fair statt mehr“ alles um das 12. UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltiger Konsum und Produktion.