Weit-Blicke

Blicke über den Tellerrand: Das machen andere

LÄUFT:

LÄUFT WEITER:
Woche der Goldhandys vom  im  November 2020: Handys spenden- Gutes tun!
Sammelstelle: Weltladen Bornheim, Berger Straße 133, Frankfurt: Mo-Fr 10-19; Sa 10-18 Uhr


Dienstag, 24. November 2020, 19.30 bis 21.00 Uhr | Online

Verantwortlichkeit und Grenzen von uns als Konsumenten für die Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele

Wir alle treten tagtäglich als Konsumenten verschiedenster Waren auf. Meist machen wir uns dabei nicht bewusst, welche Lieferketten dahinterstehen und wie die Ware letztendlich in unser Geschäft oder in den Online-Handel kommt. Immer wieder erregen einzelne Ereignisse wie der Brand der Produktionsstätte für billige Kleidung in Bangladesch unsere Aufmerksamkeit, verschwinden danach aber wieder aus dem Bewusstsein.

Mit Jan Wenzel, Bereichsleiter Stärkung der Zivilgesellschaft, beim Verband entwicklungspolitischer NROen (VENRO)

Regisitrierung unter: https://zoom.us/meeting/register/tJEvde6rrj8rG9f7gSRBZ2_wBlBiN9IGgQlZ

Eine Veranstaltung von Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V. (DIZ)


Montag, 30. November 2020, 11 – 17 Uhr | Hybridveranstaltung

Globale Steuergerechtigkeit jetzt!
Die Zachäus-Kampagne der weltweiten Ökumene

Die „Zachäus-Kampagne“ ist eine gemeinsame Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen, des Lutherischen Weltbundes, der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen und des Weltmissionsrates.
Die Kampagne setzt sich unter Bezugnahme auf die biblische Geschichte von Zachäus auf lokaler, nationaler und globaler Ebene für soziale und ökologische Steuergerechtigkeit ein und befasst sich hierbei vor allem mit der zunehmenden Ungleichheit innerhalb wie zwischen Staaten sowie der Klimakrise und ihren Folgen für den globalen Süden. Sie will der Bewusstseinsschärfung innerhalb der Kirchen und ihrer Gemeinden im Blick auf die mit Steuergerechtigkeit verbundenen Zusammenhänge wie zugleich auch einer diesbezüglichen politischen Lobby- und Anwaltschaftsarbeit bis hinauf auf höchste politische Ebenen dienen.

Der Studientag möchte dazu beitragen, die Kampagne in Deutschland bekannt(er) zu machen und über Optionen der Beteiligung an der Kampagne beraten. Die Veranstaltung findet hybrid statt, Einwahldaten für die virtuelle Teilnahme werden nach der Anmeldung versandt.

Teilnahmebeitrag: 10 Euro (bitte vor Ort entrichten)

Kontakt und Anmeldung:
Kairos Europa, WeltHaus Heidelberg,
Willy-Brandt-Platz 5, 69115 Heidelberg

Tel.: 06221-800255, info@kairoseuropa.de

Veranstalter: Kairos Europa

In Kooperation mit:

• Abteilung Mission und Ökumene der Evangelischen Landeskirche in Baden

• Katholische Akademie Rabanus Maurus

• Oikocredit Förderkreis Hessen-Pfalz

• Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck


Mittwoch, 9. Dezember 2020, 19.00 Uhr | Online per Livestream

Corona und Ernährungssicherheit

Die Covid-19-Pandemie hat die Versorgung mit Lebensmitteln in vielen Ländern erschwert. Im globalen Süden mussten viele Märkte aufgrund von Kontaktbeschränkungen schließen, woraufhin Hunderttausende aus den Städten in ihre Heimatdörfer flohen, um überhaupt wieder an Nahrung zu gelangen. Doch auch in Industrienationen wie den USA bildeten sich lange Schlangen vor Foodbanks, während gleichzeitig so manche Gemüseernte wegen unterbrochener Lieferketten verrottete.
Die Pandemie zeigt die Fragilität einer hochgradig vernetzten Industrie, die sich durch wirtschaftspolitische Bevorteilung größerer Agrarunternehmen, Massenproduktion und Just-in-time-Lieferpraktiken rund um die Welt jahrzehntelang etablieren konnte. Die Folgen wie abnehmende Biodiversität, Spekulation mit Lebensmitteln, Abhängigkeit von einer Handvoll Saatgutproduzenten und mangelnde Flexibilität in Krisenzeiten sind Risiken, die weit über die Pandemie hinaus wirken.

Andreas Schwarzkopf (Frankfurter Rundschau) spricht mit Felix Anderl (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) über die durch die Corona-Pandemie in weiten Teilen der Welt verschärfte Hungersnot und Maßnahmen dagegen.

Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen das Coronavirus ist eine persönliche Teilnahme nicht möglich. Verfolgen Sie das Gespräch per Livestream auf dem Youtube-Kanal und diskutieren Sie mit: boell-hessen.de/youtube/

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen in Kooperation mit der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und der Frankfurter Rundschau.


Freitag, 11.12.2020 | 10-13 Uhr | online-Seminar

Der Virus macht nicht gleich! Globale Ungleichheit und Solidarität in der Corona-Pandemie

Von und mit: María Teresa Herrera Vivar (EPN Hessen), Nadja Losse (EPN Hessen) und Jeasuthan Nageswaran (agl).

Die Pandemie verschärft wie ein Brennglas bestehende gesellschaftliche Konflikte – so lauten nicht wenige Analysen. Auch in der Eine Welt-Arbeit stellen wir fest, dass globale Ungleichheiten und Konflikte stärker zu Tage treten oder verschärft werden, die bereits vor Covid-19 gesellschaftliche „Normalitäten” geprägt hatten. Klima, Armut, Gesundheit, Rassismus – wir stellen fest, dass wir uns in einer Mehrfachkrise befinden, deren ökonomische, sozial-ökologische oder geschlechterbezogenen Dimensionen miteinander verknüpft sind. Globale Ungleichheitsverhältnisse, also das Wohlstandsgefälle zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden, aber auch die Vulnerabilität minorisierter und marginalisierter Gruppen im Globalen Norden nehmen zu. Demgegenüber nehmen wir eine Dominanz weißer, europäischer/westlicher Perspektiven und zu wenige Stimmen aus dem Süden in der öffentlichen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Covid-19-Krise wahr.

Die Plätze für die Veranstaltung sind begrenzt!
Die Teilnehmer*innenzahl für die Veranstaltung ist begrenzt, so dass wir eine frühzeitige, verbindliche  Anmeldung über das Anmeldeformular empfehlen!

Veranstalterin: Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl)


Und es gibt eine Reihe interessanter Videos:
Hier eine sehr subjektive Auswahl an Links, die wir spannend finden:

Veranstaltungsreihe „FairHandeln – AlternativHandeln“:
fair-ein e.V./Weltladen Bornheim/Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt

1. Veranstaltung (8.Juni 2020) „Immer mehr…und dann? Der Preis des Wachstums und Alternativen“: https://www.facebook.com/keb.frankfurt

Prof. Dr. Niko Paech befasst sich mit der Frage, wie sich trotz Begrenzung des Konsums zur  Schonung der Umwelt ein Maximum an Freiheiten erreichen lässt. Er stellt ein fünfstufiges Programm der Selbstbegrenzung vor.
Quelle: https://www.ludwig-erhard.de

2. Veranstaltung (3.Sept. 2020) Fairer Handel ist eine Alternative? …oder doch nur Handel mit anderen Mitteln?“:  www.facebook.com/keb.frankfurt

Steffen Weber, Geschäftsführer des Weltladen-Dachverbands, Mainz, entwickelt sechs Thesen zum Fairen Handel und seinen allgemein-politischen Voraussetzungen und Hintergründen und neuen Handlungsoptionen.

3. Veranstaltung (2. Oktober 2020): „Fast Fashion vs. Slow Fashion. Schnelllebige Trends in der Mode entschleunigen“:  www.facebook.com/keb.frankfurt

Dr. Judith Schühle, Kuratorin am Museum Europäischer Kulturen, Berlin, und Christine Moser-Priewich, Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (giz), Eschborn, zeigen die Grenzen der herkömmlichen, auf Konsum und Verbrauch festgelegten, unsere Märkte beherrschenden Fast Fashion auf und entwickeln Alternativen für den Modemarkt im  Konzept einer nachhaltigen, ressourcen- und menschenschonenden Slow Fashion.


FAIR FINANCE WEEK FRANKFURT | 9.-13. November Online jeweils 19.30 Uhr
>>>alle Abende  „zum Nachschauen“ unter:
http://www.fair-finance-frankfurt.de/programm.html


Heinrich-Böll-Stiftung:  Veranstaltungsreihe   #Krisengespräche:
https://www.youtube.com

Die Corona-Pandemie ist mehr als EINE Krise. Sie fächert sich vielmehr auf in eine ganze Reihe voneinander abhängiger Krisen. Sie ist eine Krise der Gesundheitssysteme, der Wirtschafts- und Sozialsysteme, und teilweise auch eine Krise internationaler Kooperation. Darüber hinaus droht sie weitere Krisen anzufeuern, weil sie Kapazitäten und Aufmerksamkeit auf sich konzentriert, die in anderen Politikfeldern fehlen. Die Risiken und Chancen der Pandemie betreffen also weitaus mehr als „nur“ die öffentliche Gesundheit. Politische und rechtliche Institutionen müssen dabei nicht nur dem Ausnahmezustand, sondern jetzt auch dem „New Normal“ entsprechen und dabei den Schutz der Grundrechte wahren.


erlassjahr.de:  Corona und die Schuldenkrise:
https://www.youtube.com
Der Coronavirus trifft uns alle – doch er trifft uns nicht alle gleich. Staaten im Globalen Süden stehen dabei vor besonderen Herausforderungen.

Faire Woche 2020  „Fair statt mehr“:
https://www.youtube.com

Was brauchen wir für ein gutes Leben? Was trägt der Faire Handel zum Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise bei? Bei der Fairen Woche 2020 dreht sich unter dem Motto „Fair statt mehr“ alles um das 12. UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltiger Konsum und Produktion.



Globaler Klimastreik! | 20. 9. 2019 | 12h Opernplatz, Frankfurt

Während in Berlin das sogenannte Klima-Kabinett tagen wird und drei Tage vor dem UN Climate Action Summit in New York rufen wir für den 20.9.2019 dazu auf, für eine effektive und gerechte Klimapolitik auf die Straße zu gehen. Schnelles Handeln und weitrechende Maßnahmen sind  jetzt nötig, um die katastrophale Klimaerwärmung einzudämmen und die 1,5-Grad Grenze nicht zu überschreiten.

Die Schüler*innen und Schüler von Fridays-for-future organisieren nun schon zum zweiten Mal einem globalen Aktionstag: Für den 20.9. fordern sie explizit auch die älteren Generationen, Gewerkschaften, NGOs und soziale Bewegungen dazu auf,  zu streiken und zu demonstrieren.  Nur eine breite Bewegung kann eine lebenswerte, gerechte Zukunft für alle auf diesem Planeten retten.

Das aufgeheizte Klima fügt schon jetzt Millionen Menschen Schaden zu. Insbesondere im Süden des Planeten. 71 Prozent der weltweiten industriellen Treibhausgase stammen laut Carbon Disclosure Project von nur 100 Konzernen. Die meisten davon mit Sitz im globalen Norden.

Nicht nur auf globaler, europäischer und nationalstaatlicher Ebene ist entschlossenes Handeln nötig, sondern auch hier in Frankfurt: Der Kohleausstieg beim HKW West kommt mit 2030 zu spät, der Flugverkehr boomt weiter und zu den 475.000 Autos in Frankfurt kommen immer weitere hinzu. Nicht zuletzt: Die meisten Banken und andere Finanzmarktakteure und die EZB finanzieren weiterhin massiv fossilistische Konzerne. Und ökologische Stadtentwicklung? Fehlanzeige!

Wir rufen dazu auf, mit den Schüler*innen am Freitag, den 20. September, zu streiken und zu demonstrieren! Gegen den Klimakollaps – System change not climate change.

Für ein Frankfurt for future!

Unterzeichner: fair-ein e.V. und viele  andere Organisationen


Entwicklungspolitisches Netzwerk (EPN) Hessen bekennt sich zu:

Am 19. Juni 2018 haben das Netzwerk für Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung, medico international und das Institut für Solidarische Moderne den Aufruf „Solidarität statt Heimat“ lanciert. Mit ihm wird ein dringend notwendiges Zeichen gegen die zunehmende Polarisierung von rechts in den Debatten um Migration und Asyl gesetzt. Das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen begrüßt diesen Vorstoß und hat den Aufruf mitunterzeichnet. Im Text wird gefordert, Rassismus und Entrechtung klar beim Namen zu nennen und eine solidarische und humanitäre Position gegen den Rechtsruck zu verteidigen. Neben migrations- und asylpolitischen Fragen geht es vor allem darum, an die Willkommenskultur im langen Sommer der Migration anzuknüpfen:

„Vom ‚gefährdeten Rechtsstaat‘ in Ellwangen über die ‚Anti-Abschiebe-Industrie‘, vom ‚BAMF-Skandal‘ über ‚Asylschmarotzer‘, von der ‚Islamisierung‘ bis zu den ‚Gefährdern‘: Wir erleben seit Monaten eine unerträgliche öffentliche Schmutzkampagne, einen regelrechten Überbietungswettbewerb der Hetze gegen Geflüchtete und Migrant*innen, aber auch gegen die solidarischen Milieus dieser Gesellschaft. Die politischen Debatten über Migration und Flucht werden seit Monaten von rechts befeuert und dominiert – und kaum jemand lässt es sich nehmen, auch noch mit auf den rechten Zug aufzuspringen.

Den Aufruf weiterlesen und mitunterzeichnen auf:   >> SOLIDARITÄT STATT HEIMAT

Weitere Initiativen:

https://menschen-wie-wir.ekhn.de
https://www.worldvision.de
https://www.welt-sichten.org
http://www.migazin.de


Das „Netzwerk Frankfurter Eine-Welt-Gruppen“ stellt sich, seine Aktivitäten und Mitgliedsgruppen, die mitarbeitenden Vereine und Verbände und sein Programm vor.

ATTAC IST NICHT MEHR GEMEINNÜTZIG!
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FEBRUAR 2019: Verheerendes Signal

Der Bundesfinanzhof hat am 26. Februar ein verheerendes Signal für zivilgesellschaftliche Orga­ni­sat­ionen gesandt: Er hat die endgültige Entscheidung über die Attac-Gemeinnützigkeit an das Hessische Finanzgericht zurückverwiesen. In der Begründung, die nicht nur Attac, sondern die gesamte kritische und engagierte Zivilgesellschaft bedroht, heißt es: Die „Einflussnahme auf politische Willensbildung und Gestaltung der öffentlichen Meinung … erfüllt keinen gemeinnützigen Zweck.“ Eine schockierende Einschätzung für alle, die aktiv für eine bessere Welt eintreten. Positive Veränderungen beginnen bekanntermaßen immer damit, ein öffentliches Bewusstsein für ein Problem zu schaffen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Der Ausgang dieses Prozesses ist nicht nur für Attac wichtig. Das Gemeinnützigkeitsrecht darf nicht zu einem Instrument verkommen, mit dem zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich selbstlos für eine gerechte Gesellschaft einsetzen, klein gehalten werden!

www.attac.de/jetzt-erst-recht-weitermachen

JUNI 2017: dramatische Entwicklung

Im November 2016 hat das Hessische Finanzgericht ein eindeutiges Urteil gefällt: Attac war und ist gemeinnützig. In dem Urteil widersprach das Gericht jedem einzelnen der vom Finanzamt Frankfurt vorgebrachten Argumente in bemerkenswerter Deutlichkeit; eine Revision ließ das Gericht nicht zu. Mit diesem Urteil hätte ein Schlusspunkt gesetzt sein können. Doch jetzt hat sich das Bundesfinanzministerium eingemischt.
Denn das Schäuble-Ministerium hat jetzt nach eigener Aussage dem Finanzamt Frankfurt die Weisung erteilt, beim Bundesfinanzhof eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision einzulegen. Damit unterstreicht das Ministerium die politische Dimension dieser juristischen Auseinandersetzung. Es steht zu befürchten, dass sich auch für das Finanzministerium politisches Engagement und Gemeinnützigkeit gegenseitig ausschließen – ein Trugschluss, der nicht nur für Attac, sondern für eine demokratische Gesellschaft als Ganzes weitreichende negative Folgen haben kann. Dabei hatte das Hessische Finanzgericht bestätigt: „Die Betätigung gemeinnütziger Organisationen muss dabei auch die politische Ebene tangieren können, ansonsten droht ein faktisches Leerlaufen ihres Engagements innerhalb unserer Zivilgesellschaft.“

Damit geht die Auseinandersetzung für eine starke Zivilgesellschaft in eine weitere Runde, die nicht nur viel Engagement und einen langen Atem erfordert, sondern auch viel Geld kosten wird. Der Einsatz für eine gerechtere Welt darf nicht vom Wohlwollen eines Bundesministeriums abhängen – helfen Sie attac unter www.attac.de/zivilgesellschaft-staerken dabei, diese Auseinandersetzung endlich zu einem guten Abschluss zu bringen!