Weit-Blicke

 
Blicke über den Tellerrand: Das machen andere:

 

Freitag-Sonntag, 6. – 8.12.2019, jeweils 10 – 21 Uhr | Frankfurter Weihnachtsmarkt | Liebfrauenstraße, neben Kirchenladen punctum

Das Netzwerk Frankfurter Eine-Welt-Gruppen ist wieder auf dem Weihnachtsmarkt !

Alle Jahre wieder…

… lassen wir uns auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt zum Einkaufen und Genießen animieren. Ein gutes Gefühl !!!

Auch dieses Jahr gibt es wieder die Möglichkeit beim Verkaufsstand des Netzwerks Frankfurter Eine-Welt-Gruppen in der Liebfrauenstraße, neben Punctum an der Liebfrauenkirche, fairen Glühwein und fairen Orangen-Mango-Punsch zu kaufen. Auch weihnachtliches Gebäck für jeden Geschmack ist für Sie im Angebot.

Besuchen Sie den Verkaufsstand am Freitag/Samstag/Sonntag, 06./07./08. Dezember 2019 auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt und genießen Sie zwischen 10.00 und 21.00 Uhr fair-gehandelte Produkte.

Der Erlös des Verkaufes kommt den einzelnen Projekten der teilnehmenden Kirchorte, Aktionsgruppen und Gemeinden zugute. Informationen dazu erhalten Sie am Stand.

Eine Aktion des Netzwerk Frankfurter Eine-Welt-Gruppen



Indien-Kalender vom Verein DEUTSCH-INDISCHE ZUSAMMENARBEIT: Die Bilder umfassen klassische Sehenswürdigkeiten, aber auch Szenen aus dem Alltag der Menschen: Fischverkäuferinnen, Obst- und Gemüsestände oder eine Freiluftwäscherei. Alle Bilder wurden von weltwärts-Freiwilligen aufgenommen. Der Kalender im DIN-A4-Format kostet 10 Euro. Gedruckt wurde er klimaneutral auf FSC-zertifiziertem Papier mit Farben auf Pflanzenölbasis. Bestellt werden kann der Kalender per E-Mail (info@diz-ev.de) oder telefonisch (069 – 79403920) in der DIZ-Geschäftsstelle. Es kommen Versandkosten hinzu in Höhe von 1,55 Euro (bei bis zu drei Kalendern) bzw. 2,70 Euro ab vier Kalendern. Nach vorheriger Absprache kann der Kalender auch in der DIZ-Geschäftsstelle abgeholt werden (Odrellstraße 43, 60486 Frankfurt am Main). Hier http://www.diz-ev.de/diz-kalender-fuer-2020 können Sie einen Eindruck vom Kalender gewinnen!



Countdown 2030

Es ist soweit! Der Countdown 2030 läuft!

Ab jetzt können sich junge Menschen zur Teilnahme an der Konferenz „Countdown 2030, 2063, and beyond: Our Common Future“ bewerben. Die internationale Konferenz von Jugendlichen für Jugendliche findet vom vom 2. bis 6. Dezember 2019 in Köln statt.

Überall auf der Welt erheben Jugendliche gerade ihre Stimme. Auf Straßen, Schulhöfen und in Parlamenten fordert eine neue Generation ihr Recht auf eine klimagerechte und nachhaltig lebenswerte Welt. Die Konferenz lädt junge Menschen ein, sich der Bewegung anzuschließen und ihre Visionen für eine Nachhaltige Entwicklung zu formulieren. Die Konferenz möchte Jugendliche zusammenführen, die schon im internationalen Austausch aktiv sind. Ganz besonders sind alle Mitglieder von Süd-Nord-Schulpartnerschaften und alle Süd-Freiwilligen eingeladen, die derzeit in Deutschland sind.

Die Konferenz wird bereits jetzt komplett in Eigenregie von Jugendlichen aus Benin, Burkina Faso, Deutschland, Kamerun, Malawi und Südafrika  organisiert. Diese Teams bestimmen Themen und Formate, worüber 140 Jugendliche in Köln fünf Tage lang diskutieren. Ihre Hauptfragen sind: Was können wir jetzt tun, um die Welt zu bewegen? Und was müssen wir jetzt fordern, um die Politik zu bewegen?

Die Anmeldung zur Konferenz erfolgt hier.

Für Teilnehmende ist die gesamte Konferenz kostenfrei inkl. Aufenthalt, sowie An- und Abreise.
Organisiert von bridge-it! e.V. in Kooperation und gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des BMZ.

Hier der Link zur Website.


Globaler Klimastreik! | 20. 9. 2019 | 12h Opernplatz, Frankfurt

Während in Berlin das sogenannte Klima-Kabinett tagen wird und drei Tage vor dem UN Climate Action Summit in New York rufen wir für den 20.9.2019 dazu auf, für eine effektive und gerechte Klimapolitik auf die Straße zu gehen. Schnelles Handeln und weitrechende Maßnahmen sind  jetzt nötig, um die katastrophale Klimaerwärmung einzudämmen und die 1,5-Grad Grenze nicht zu überschreiten.

Die Schüler*innen und Schüler von Fridays-for-future organisieren nun schon zum zweiten Mal einem globalen Aktionstag: Für den 20.9. fordern sie explizit auch die älteren Generationen, Gewerkschaften, NGOs und soziale Bewegungen dazu auf,  zu streiken und zu demonstrieren.  Nur eine breite Bewegung kann eine lebenswerte, gerechte Zukunft für alle auf diesem Planeten retten.

Das aufgeheizte Klima fügt schon jetzt Millionen Menschen Schaden zu. Insbesondere im Süden des Planeten. 71 Prozent der weltweiten industriellen Treibhausgase stammen laut Carbon Disclosure Project von nur 100 Konzernen. Die meisten davon mit Sitz im globalen Norden.

Nicht nur auf globaler, europäischer und nationalstaatlicher Ebene ist entschlossenes Handeln nötig, sondern auch hier in Frankfurt: Der Kohleausstieg beim HKW West kommt mit 2030 zu spät, der Flugverkehr boomt weiter und zu den 475.000 Autos in Frankfurt kommen immer weitere hinzu. Nicht zuletzt: Die meisten Banken und andere Finanzmarktakteure und die EZB finanzieren weiterhin massiv fossilistische Konzerne. Und ökologische Stadtentwicklung? Fehlanzeige!

Wir rufen dazu auf, mit den Schüler*innen am Freitag, den 20. September, zu streiken und zu demonstrieren! Gegen den Klimakollaps – System change not climate change.

Für ein Frankfurt for future!

Unterzeichner: fair-ein e.V. und viele  andere Organisationen


Entwicklungspolitisches Netzwerk (EPN) Hessen bekennt sich zu:

Am 19. Juni 2018 haben das Netzwerk für Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung, medico international und das Institut für Solidarische Moderne den Aufruf „Solidarität statt Heimat“ lanciert. Mit ihm wird ein dringend notwendiges Zeichen gegen die zunehmende Polarisierung von rechts in den Debatten um Migration und Asyl gesetzt. Das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen begrüßt diesen Vorstoß und hat den Aufruf mitunterzeichnet. Im Text wird gefordert, Rassismus und Entrechtung klar beim Namen zu nennen und eine solidarische und humanitäre Position gegen den Rechtsruck zu verteidigen. Neben migrations- und asylpolitischen Fragen geht es vor allem darum, an die Willkommenskultur im langen Sommer der Migration anzuknüpfen:

„Vom ‚gefährdeten Rechtsstaat‘ in Ellwangen über die ‚Anti-Abschiebe-Industrie‘, vom ‚BAMF-Skandal‘ über ‚Asylschmarotzer‘, von der ‚Islamisierung‘ bis zu den ‚Gefährdern‘: Wir erleben seit Monaten eine unerträgliche öffentliche Schmutzkampagne, einen regelrechten Überbietungswettbewerb der Hetze gegen Geflüchtete und Migrant*innen, aber auch gegen die solidarischen Milieus dieser Gesellschaft. Die politischen Debatten über Migration und Flucht werden seit Monaten von rechts befeuert und dominiert – und kaum jemand lässt es sich nehmen, auch noch mit auf den rechten Zug aufzuspringen.

Den Aufruf weiterlesen und mitunterzeichnen auf:   >> SOLIDARITÄT STATT HEIMAT

Weitere Initiativen:

https://menschen-wie-wir.ekhn.de
https://www.worldvision.de
https://www.welt-sichten.org
http://www.migazin.de


Das „Netzwerk Frankfurter Eine-Welt-Gruppen“ stellt sich, seine Aktivitäten und Mitgliedsgruppen, die mitarbeitenden Vereine und Verbände und sein Programm vor.

ATTAC IST NICHT MEHR GEMEINNÜTZIG!
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FEBRUAR 2019: Verheerendes Signal

Der Bundesfinanzhof hat am 26. Februar ein verheerendes Signal für zivilgesellschaftliche Orga­ni­sat­ionen gesandt: Er hat die endgültige Entscheidung über die Attac-Gemeinnützigkeit an das Hessische Finanzgericht zurückverwiesen. In der Begründung, die nicht nur Attac, sondern die gesamte kritische und engagierte Zivilgesellschaft bedroht, heißt es: Die „Einflussnahme auf politische Willensbildung und Gestaltung der öffentlichen Meinung … erfüllt keinen gemeinnützigen Zweck.“ Eine schockierende Einschätzung für alle, die aktiv für eine bessere Welt eintreten. Positive Veränderungen beginnen bekanntermaßen immer damit, ein öffentliches Bewusstsein für ein Problem zu schaffen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Der Ausgang dieses Prozesses ist nicht nur für Attac wichtig. Das Gemeinnützigkeitsrecht darf nicht zu einem Instrument verkommen, mit dem zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich selbstlos für eine gerechte Gesellschaft einsetzen, klein gehalten werden!

www.attac.de/jetzt-erst-recht-weitermachen

JUNI 2017: dramatische Entwicklung

Im November 2016 hat das Hessische Finanzgericht ein eindeutiges Urteil gefällt: Attac war und ist gemeinnützig. In dem Urteil widersprach das Gericht jedem einzelnen der vom Finanzamt Frankfurt vorgebrachten Argumente in bemerkenswerter Deutlichkeit; eine Revision ließ das Gericht nicht zu. Mit diesem Urteil hätte ein Schlusspunkt gesetzt sein können. Doch jetzt hat sich das Bundesfinanzministerium eingemischt.
Denn das Schäuble-Ministerium hat jetzt nach eigener Aussage dem Finanzamt Frankfurt die Weisung erteilt, beim Bundesfinanzhof eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision einzulegen. Damit unterstreicht das Ministerium die politische Dimension dieser juristischen Auseinandersetzung. Es steht zu befürchten, dass sich auch für das Finanzministerium politisches Engagement und Gemeinnützigkeit gegenseitig ausschließen – ein Trugschluss, der nicht nur für Attac, sondern für eine demokratische Gesellschaft als Ganzes weitreichende negative Folgen haben kann. Dabei hatte das Hessische Finanzgericht bestätigt: „Die Betätigung gemeinnütziger Organisationen muss dabei auch die politische Ebene tangieren können, ansonsten droht ein faktisches Leerlaufen ihres Engagements innerhalb unserer Zivilgesellschaft.“

Damit geht die Auseinandersetzung für eine starke Zivilgesellschaft in eine weitere Runde, die nicht nur viel Engagement und einen langen Atem erfordert, sondern auch viel Geld kosten wird. Der Einsatz für eine gerechtere Welt darf nicht vom Wohlwollen eines Bundesministeriums abhängen – helfen Sie attac unter www.attac.de/zivilgesellschaft-staerken dabei, diese Auseinandersetzung endlich zu einem guten Abschluss zu bringen!